Sonne für Sicherheit und Nachhaltigkeit: ASB-Seniorenzentrum Elsteraue investiert in die Zukunft
Das ASB Seniorenzentrum Elsteraue hat im April 2026 erfolgreich eine moderne Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher in Betrieb genommen. Damit setzt die Einrichtung ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen im sozialen Bereich.
Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme einer modernen Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher im April 2026 setzt das ASB-Seniorenzentrum Elsteraue ein klares und zukunftsweisendes Signal: Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und verantwortungsbewusster Ressourceneinsatz gewinnen auch im sozialen Sektor zunehmend an Bedeutung. Als stationäre Pflegeeinrichtung des ASB Regionalverbandes Halle/Bitterfeld e.V. verbindet das Seniorenzentrum damit ökologische Verantwortung mit seinem zentralen Auftrag – der qualitätsvollen Betreuung und Pflege älterer und pflegebedürftiger Menschen.
Eingebettet in ein ruhiges Wohngebiet im Süden von Halle, im Stadtteil Silberhöhe, steht das ASB-Seniorenzentrum Elsteraue seit jeher für eine Pflegekultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ziel der Einrichtung ist es, Bewohnerinnen und Bewohnern, die nicht mehr in ihrem häuslichen Umfeld leben können, ein sicheres, würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Qualifizierte und engagierte Pflegekräfte gewährleisten rund um die Uhr eine individuelle und ganzheitliche Betreuung nach anerkannten Qualitätsstandards. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch Menschen mit demenziellen Erkrankungen, die durch gezielte Einzel- und Gruppentherapien unterstützt werden, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten so weit wie möglich zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Die Investition in erneuerbare Energien unterstreicht diesen ganzheitlichen Ansatz: Nachhaltigkeit wird nicht als isoliertes Ziel betrachtet, sondern als integraler Bestandteil verantwortungsvoller Pflege und Betriebsführung. Die neue Photovoltaikanlage trägt dazu bei, Energiekosten langfristig zu senken, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Technische Umsetzung
Auf dem Flachdach der Einrichtung wurde eine 100 kWp Photovoltaikanlage in Ost‑West‑Ausrichtung installiert. Zum Einsatz kommen bifaziale Module, die sowohl direktes Sonnenlicht als auch reflektiertes Licht nutzen und dadurch besonders hohe Erträge ermöglichen.
Ergänzt wird die Anlage durch einen 50 kWh Batteriespeicher, der:
- Lastspitzen reduziert (Peak Shaving)
- den Eigenverbrauch erhöht
- und im Bedarfsfall die Notstromversorgung zentraler Pflegebereiche und eines Aufzugs sicherstellen kann
Der Speicher ist modular erweiterbar – perspektivisch auf bis zu 300 kWh.
Energieertrag & Verbrauch
- Jährlicher Stromverbrauch der Einrichtung: ca. 200 MWh
- Erwartete PV‑Jahresproduktion: 90–100 MWh → Damit kann rund ein Drittel des Strombedarfs direkt vor Ort erzeugt werden.
Die wichtigsten Vorteile für das Seniorenzentrum und den ASB
- Nachhaltige Energieversorgung: CO₂‑freie Stromproduktion direkt am Standort
- Kostensenkung: Weniger Netzbezug, geringere Lastspitzen, langfristige Entlastung der Heimkosten
- Versorgungssicherheit: Notstromfähigkeit für kritische Pflegebereiche und Aufzug
- Netzentlastung: Strom wird dort erzeugt, wo er verbraucht wird
- Einspeisung von Überschüssen: Beitrag zur regionalen Energiewende
- Unabhängigkeit von Preissteigerungen: Mehr Planungssicherheit für die Einrichtung
Projektverlauf & beteiligte Partner
- Erste Gespräche: Mai/Juni 2025
- Beauftragung EnPrOpt: Oktober 2025
- Beauftragung Smooth‑Energy: Dezember 2025
- Inbetriebnahme: April 2026
Projektpartner
- Smooth‑Energy (technische Umsetzung)
- EnPrOpt GmbH (Konzeptentwicklung, Planung, Prozessbegleitung)
Besondere Herausforderungen
Die Umsetzung erfolgte im laufenden Betrieb des Seniorenzentrums und erforderte daher eine besonders sorgfältige Planung. Wesentliche Schritte waren:
- eine vorherige Dachsanierung, um die Dichtigkeit auch langfristig sicherzustellen
- die Umsetzung eines Kühlgeräts im Technikraum
- die Abstimmung mit Pflegebetrieb, Haustechnik und externen Gewerken
Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte das Projekt termingerecht und ohne Beeinträchtigung des Pflegealltags realisiert werden.
Galerie
Dieses Engagement steht im Einklang mit der strategischen Ausrichtung des ASB-Bundesverbandes, der seine Gliederungen gezielt bei der Umsetzung von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmaßnahmen unterstützt. Der Verband würdigt ausdrücklich Initiativen wie die in der Elsteraue und fördert den Austausch sowie die Weiterentwicklung entsprechender Projekte. Formate wie der jährlich stattfindende ASB-Klimatag, regelmäßige digitale Vernetzungsrunden und monatliche Nachhaltigkeitsbriefings bieten Raum für Wissenstransfer, Inspiration und gemeinsames Lernen. Ergänzt wird dies durch spezifische Weiterbildungsangebote des ASB-Bildungswerks, die Mitarbeitende für die Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft qualifizieren.
Unter dem Leitgedanken „Klimaschutz – hier und jetzt!“ hat sich der ASB bundesweit auf den Weg gemacht, Verantwortung für die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen zu übernehmen. Ein zentrales Ziel ist es, bis Ende 2035 alle ASB-Einrichtungen treibhausgasneutral zu betreiben. Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage im ASB-Seniorenzentrum Elsteraue ist ein konkretes Beispiel dafür, wie diese ambitionierten Ziele auf regionaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden können.
Damit zeigt der ASB Regionalverband Halle/Bitterfeld e.V., dass soziale Verantwortung und ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Die Einrichtung in der Elsteraue steht exemplarisch für einen modernen Pflegeansatz, der nicht nur die Bedürfnisse der heutigen Generation berücksichtigt, sondern auch die Lebensqualität zukünftiger Generationen im Blick behält.
Nachhaltigkeit im ASB
Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Werte des ASB. Verantwortung zu übernehmen bedeutet, heute die Grundlagen für eine lebenswerte Zukunft zu sichern – für die Gesellschaft, die Umwelt und den Verband selbst. Fairness, Transparenz und Klimaneutralität stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns.
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